
Der Körper muss nicht lange Kälte ausgesetzt sein, um auszukühlen – dies beeinträchtigt Bewegungs- und Denkvermögen. Es ist sinnvoll, einen Plan zu haben, wie man sich selbst und die Wohnung bei einem längeren Stromausfall im Winter warmhalten kann.
Das Zwiebelprinzip funktioniert genauso gut am Körper wie in der Wohnung. Decken, Laken und Vorhänge vor Fenstern aufzuhängen und große Räume abzutrennen, kann sinnvoll sein, um isolierte Bereiche zu schaffen. Teppiche und Decken auf dem Boden schaffen ebenfalls ein angenehmeres Raumklima. Wenn möglich, Türen und Fenster abkleben, um Zugluft zu verringern.
Wenn die Isolierung der Wohnung nicht ausreicht, übernehmen Winterkleider die Isolation für den Körper. Mehrere Schichten übereinander sorgen für wirksame Wärme. Mütze und Handschuhe sind besonders wichtig, da der Körper viel Wärme, vor allem über den Kopf, verliert.
Ein Kachelofen oder Kamin kann sehr hilfreich sein, ist aber auf die Verfügbarkeit von Holz oder anderem Brennmaterial beschränkt. Ein Campingkocher, eine Öllampe und Kerzen in verschiedenen Formen geben ebenfalls Wärme, aber achten Sie darauf, immer für ausreichende Belüftung zu sorgen, wenn offene Flammen benutzt werden. Ein sinkender Sauerstoffgehalt kann sonst zur Lebensgefahr führen.
Das Trinken warmer Flüssigkeiten wärmt den Körper schnell auf. Ein Campingkocher ist daher eine gute Idee, da er sowohl Wärme für den Raum als auch zum Kochen liefert.
Sicherheit geht vor
Achten Sie auf gute Belüftung bei der Nutzung offener Flammen
Achten Sie auf die Platzierung von Wärmequellen – eine schlechte Situation verschlimmert sich schnell bei Brand
Stellen Sie Kerzen und Teelichter in Töpfe oder Pfannen, um Brandgefahr zu verringern
Beim Einsatz von Camping- oder Notkochern: weit entfernt von Schränken und Dunstabzugshauben aufstellen, da Fettablagerungen leicht entzündlich sind